Detektiv TechnikTechnische Errungenschaften im Einsatz der A&B Detektive in IndienNehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer0800 - 25 74 200 oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. Mumbai Gateway of India
| Strassenszene in Mumbai
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Bereits beim Landeanflug auf den Flughafen Santa Cruz in Mumbai – früher Bombay – spürten wir den Monsun über der Stadt – es schaukelte gehörig, und ab einer Höhe von ungefähr 200 Metern, gut abzulesen anhand der Flugdaten, die auf der Schautafel in die Kabine eingespielt wurden, da schüttelte es das Flugzeug heftig durch. Einige Passagiere konnten die Angst in ihren Gesichtern nicht unterdrücken - zugegeben, es war nicht angenehm! Aber der Pilot setzte die schwere Maschine mit einem energischen Bumms auf - genau die Methode, wie man bei nasser Landebahn und starkem Wind landen muss. Langsam, ganz langsam, wie eben in Mumbai üblich, durfte das Flugzeug dann an den Flugsteig heranrollen. Es war ungefähr 2 Uhr nachts, eine halbe Stunde Verspätung ist nicht schlimm nach einem so langen Flug aus Frankfurt, und bei den Wetterverhältnissen über dem indischen Subkontinent. Aber gegen den dunklen Himmel sah man schon, dass es heftig regnete – Monsun eben. Als die Türen geöffnet wurden, schwappte ein Schwall feuchter und warmer Luft in das Flugzeug hinein – trotz aller Klimatisierung liess sich das nicht vermeiden. Monsun eben – und wir waren in Indien! Unsere spezielle Technik zur Aufklärung und Observation Der Weg durch die Passkontrolle war angenehm schnell – dass Verfahren war zwar genau so umständlich wie eh und je, aber die Passbeamten machten heute mal richtig Tempo! Am Gepäckband – na, da würde es wieder dauern….! Aber – oh Wunder, auch hier ging es schnell. Glücklicherweise kam unser Gepäck komplett an, und der stabile Aluminium-Koffer war unversehrt – na, dann war unsere Arbeit ja wohl ungestört möglich, denn in diesem Alu-Koffer waren unsere Messgeräte. Wir waren mit zwei Ermittlern der A&B-Detektive im Auftrag eines deutschen Investors nach Indien entsandt worden, und unser Auftrag war es, einen alten Villenkomplex, den die amerikanische Botschaft verkaufen wollte, dahingehend zu überprüfen, ob bauliche Veränderungen wegen Abhörsicherheit und IT-Sicherheit auf modernem Stand vorgesehen werden müssten. Unsere Ausrüstung war sorgfältig zusammengestellt, und eines der wichtigsten Geräte war die Wärmekamera, mit der wir insbesondere verborgene, aber Strom führende Leitungen auffinden wollten. Wenn nämlich diese Untersuchungen ergeben würden, dass die baulichen Verhältnisse nicht so waren, wie es der bisherige Besitzer angegeben hatte, dann würde über den Ankauf dieser Anlage noch einmal verhandelt werden müssen, zumindest wären teure Umbaumassnahmen zu planen.
Je näher wir zum Ausgang des recht gut klimatisierten Flughafengebäudes kamen, desto stärker drang die hohe Feuchtigkeit in unsere Kleidung ein – wir fühlten uns auch deshalb so unwohl, weil wir aus dem angenehm gekühlten Flugzeug nun in das unangenehme Monsun-Klima hineinkamen. Es würde sicher einige Tage dauern, bis wir uns an diese Umgebung gewöhnt hatten.
Draussen, wir schoben den wackeligen und uralten Gepäcktrolley vor uns her, suchten wir uns den Flughafenbus des Hotels, in dem wir unsere Zimmer gebucht hatten. Der Regen hatte glücklicherweise aufgehört, aber man sah an den riesengroßen Pfützen auf den Strassen und Bürgersteigen, dass es eben noch heftig geschüttet hatte. Wir erreichten den Hotelbus rechtzeitig, bevor es wieder zu regnen begann – und danach war es uns egal – das Hotel hatte ein grosses ausladendes Dach – da würden wir nicht mehr nass werden. Es war spät – oder besser: früh – inzwischen war es vier Uhr morgens, als wir im Hotel ankamen.
Unsere Arbeit ist kurz und schnell erzählt: das Gelände mitsamt allen Nebengebäuden, Gerätehäusern und Dienstpersonalwohnungen war weit entfernt davon, den Anforderungen unseres Kunden zu entsprechen, aber der Kollege Baufachmann beruhigte die Mitarbeiter des Kunden: was will man in einem Land erwarten, in dem die meisten Gebäude mindestens 50 Jahre als sind? Die klimatischen Verhältnisse, unter denen die Menschen in Indien leben müssen, lässt alle Materialien viel schneller korrodieren als im gemäßigten Klima in Mitteleuropa. Das gilt auch für Farbanstriche – deshalb sehen manche Häuser so Furcht erregend dunkel aus. Die Lage der Gebäude, das Gelände selbst, das war viel wichtiger – Mumbai ist ein sehr teures Pflaster, und es gibt Leute, die sagen, dass der Grund und Boden in Mumbai der teuerste auf der ganzen Welt sei!
Spannend war die Arbeit mit der Wärmekamera. Da mussten wir sowohl im Inneren als auch von draussen messen und Bilder machen, damit eine Studie über die eventuell zu entfernenden Kabel und Leitungen erstellt werden konnte. Bild eines Gebäudes, mit einer Wärmebildkamera fotografiert Die gleichzeitig durchgeführten Messungen von Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten liessen aber schon jetzt den Schluss zu, dass die Gebäude gehörig überarbeitet werden müssten – aber wir sollten uns einmal daran erinnern, dass die Menschen in diesem Teil der Welt unter ganz anderen Lebensumständen leben und arbeiten müssen. Zu unserer eigenen Ehrenrettung sei gesagt, dass es viel mehr um die Computer und Hi-Tec-Gebäudetechnik ging, die eine erstklassige Klimatisierung benötigten – denn wenn man sich ein paar Tage in einer unklimatisierten Umgebung aufhält, kann man es gut auch ohne Klimaanlage aushalten – wenn man sich so verhält, wie die dort wohnenden Leute es tun, in Bezug auf Kleidung, Ernährung und allgemeine Lebensführung!
In unserem Bericht wurden viele Arbeiten aufgelistet, die vor der endgültigen Übernahme des Gebäudekomplexes noch erledigt werden mussten. Aber die Bausubstanz war trotz aller anfänglichen Bedenken überraschend gut, obwohl alle Gebäude alt waren. Unter dem Strich: es gab sicher noch viel Arbeit zu tun, aber es waren lösbare Aufgaben.
Wir würden noch einmal herkommen müssen, wenn nach den Umbauarbeiten die abschliessenden Messungen zur Feststellung der Abhörsicherheit durchgeführt werden mussten, und wir waren uns darüber klar, dass die Bauleitung eine Sysiphusarbeit werden würde. Aber eines war uns klar: wenn wir es schaffen würden, gegen Ende Dezember/Anfang Januar wieder nach Mumbai zu reisen, dann hätten wir die Chance, die 15-Millionen Stadt in einem für uns Europäer angenehmen Klima zu erleben – Winter in Mumbai: das heisst, sonnig, fast ohne Niederschläge, und mit Temperaturen so zwischen 20 und 25 Grad Celsius.
Als wir abreisten, regnete es wie aus Eimern. Aber wir wussten: wir kommen im Winter wieder – dann ist das Wetter schön! Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer0800 - 25 74 200 oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. |